Geschichtliches

Niedersächsische Mühlenroute

Mühlen prägen das Landschaftsbild Ostfrieslands. Inzwischen sind 94 historische Gebäude der Niedersächsischen Mühlenstraße angeschlosssen.

Die Ostfriesen machen sich seit Jahrhunderten die Kraft es Windes zunutze. Mit dem Wind wurden Mühlen angetrieben, einige setzten sich auch durch Wasserkraft in Bewegung. Bereits im Jahr 1424 drehten sich die ersten Flügel einer Mühle in Esens im Wind.

Auch heute noch gehören Mühlen zum Landschaftsbild in Ostfriesland dazu. Nur wenige sind allerdings heute noch in Betrieb, wie die Peldemühle in Esens oder die berühmten Zwillingsmühlen in Greetsiel. Einige Mühlen wurden zu Wohnzwecken umgebaut, andere beherbergen Museen, Bildergalerien, Standesämter oder Cafes.

In Hage steht die höchste Mühle in Deutschland. Der fünfstöckige Gallerieholländer ist 31 Meter hoch, läßt sich aber leider nicht besichtigen.

Die Auricher Stiftsmühle ist mit 28,70 Meter ebenfalls ein fünfstöckiger Gallerieholländer, ist 150 Jahre alt und das Wahrzeichen der Stadt.

Die einzige noch vollständig erhaltene Windmühle ist der dreistöckige Gallerieholländer "De Vrouw Johanna". Die Wittmunder Peldemühle von 1741 ist die älteste noch funktionstüchtige Kornmühle in Deutschland.

Die Wind- und Wasserschöpfmühle in der Ortschaft Ditzumerhammrich bei Bunde im Rheiderland wurde im Jahr 1804 erbaut. Sie dient der Entwässerung des Wynhamster Kolks, der mit 2,5 Meter unter Normalnull die tiefste Stelle in Deutschland sein soll.

Sehenswert ist auch die Mühle in Westoverledingen, zu dem neben der renovierten und funktionsfähigen Galerie-Windmühle das Müllerhaus nebst Backhaus gehört.

Eine der ältesten Mühlen im Landkreis Leer ist die Holtlander Windmühle aus dem Jahr 1701.

Weitere Infos unter www.niedersächsischemuehlenstrasse.de

 

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